Der Cid.
XV
den, bey ihren unzähligen Fehlern, die spanischenAraber, noch fast fünfthalbhundert Jahre, durch dieHülfe aus Afrika, von wo sie hieher gekommen,und eben das Glaubensfeuer, wodurch sie ein herr-schendes Volk geworden. Dieses, geschehen in desCid letzter Zeit, wird unten beschrieben.
GebohrcN wurde Ruy Diaz einem tapfern,siegreichen Vater, von Donna Teresa, der Tochtereines reichen Grafen Diego Rodriguez, der Statt-halter in Asturien war. Das Jahr, der Ort ist un-bekannt *)> Vivar, wovon er genannt wird, ero-berte mit anderen Orten Diegv, sein Vater, in demNavarrischen Krieg **). Des Königs Vater haltedas älteste CastilieN, von den Bergen Oca bis andas eaNtabrische Meer, Mit Navarra dem Stamm-reiche, seinem Erstgebornen, Don Gareia, hinter-lafsen. Hierum beneidete ihn der Herr des bessern,grossem Tbeils, Don Fernando, sein Bruder, Kö-nig zu Castilien-Lcon, versuchte durch Hinterlist ihnzur Entsagung zu nvthigen, und als Gareia (dasist jener navarrische Krieg) Rache versuchte, erschluger ihn. Denselben Tod nahm sein Bruder, DonRamiro, König von Acragonien, in einer Schlacht,
*) Gemeiniglich wird das Jahr 1026 angenom-men.
**) lobst, kllvnr ki illn xetrn, wird in Cid's Chro-nik l genannt.