„regieren; hinweg mit ihm!" Ec, vergeblich bit-tend, floh; die alleszusammenhaltende .Oberherrschaftgieng unter *); wo in einer Stadt alter Adel **),oder näherer Vater Großthat, wo Neichkhum undKühnheit, einem Statthalter Ansehen gaben, erhober sich zum Emir oder Scheich. Wie leicht wurdedem ersten castilianischen König die Eroberung vielergroßen und unbezwingbar gehaltenen Burgen, die Un-terwerfung der einander nachstellenden Fürsten! Einvereinter standhafter Druck von Seite der Könige undRitter aus Castilien-Leon, von Arcagonien und Na-varra, und es schien das fremdartige Reich der Ver-nichtung nahe. — Eitel ist des Eroberers Hoffnung,wenn bcdrohete Staaten in der Kraft ihres Ursprungsund in ihrer Natur noch Key Zeiten Hülfe suchen.Gleichwie im neunzehnten Jahrhunderte die ReicheEuropcNs noch nicht unter eines Einzigen Joch fal-len werden, wenn sie (wie unsere Vater im Fran-kenbund und Schwabenbund mit schlechten Waffendem Römcrreich widerstanden) eilen, den Handschlagsich geben und mit aller Macht Erhaltung der Ehreund Freyheit oder den Tod suchen, eben so bestan-
*) Dieses nach Abulfeda, dem klassischen Ge-schichtschreiber der moslemischen Staaten. ImJahr io3r.
**) Abulkasem Mohammed Sohn Ismaels des SohnsAbbad, Vater der Fürsten von Sevilla, war ausdem uralten arabische» Königshause von Hira;A b u lfe d a.