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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
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Der Cid.

Flecken Gijon genügte, als groß schien, daß DonFruela auf der lachenden Vergebene Oviedo erhob,gab das eitle verweichlichte Wesen nothgcwordenerTugend Raum, und wurde altbesungencr Heldensinndurch Armuth und Gefahr zu edlerer Abentcur er-neuert.

Allein die Tbatcn des fortgesetzten Gothcnrcichs,die Wicdereinnakme und neue Bevölkerung der Städteund Lanchchasten, und der Bau unzähliger Castelle,von welchen, Anfangs in den obren Lhalern des Ebround immer weiter hin, das Land Ca stilien genanntward *), sind eine Zier der Geschichte Spaniens.Der gothische Thron war durch Eines Tages Unglückgefallen: die Araber, in einer weit großcrn Schlachtvon den Franken überwunden, getrennt von dem Für-sten der Gläubigen, durch innere Parthcyung unheil-bar entzwevt, geschlagen von so vielen Königen, durchunaufhörliche Fehden ermüdet, haben dieO b er hc rr-schaft lang mit großem Glanze, Gewalt in Spa-nien fast achthundert Jahre, behauptet. Den Araberngab das umwohnende, durch Mohammed genährteFeuer, ihre feste Ruhe über die unwandelbare Bor-bcstimmung, ihre Volksmenge, die durch Freyheitund Sitteneinfalt unglaublich stieg, Arbcitsfleiß,Reichthum, die Poesie ihrer Denkungsart und Gci-

*) Zuerst 8nr. in der Stiftungsurkunde einesKlosters im Thal Mena; bey Nisco. Villareayowar erster Hauptort.