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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
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Der Cid.

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bietenden, heiligen.Begriffe der leing unterrichtetenWelt. Die Gothen, unbändig in Leidenschaften,sonst von einem gewissen germanischen Verstand,,kraftvoll und empfänglich, wurden sehr eifrige Chri-sten, auch hiedurch Herren von ganz Spanien. InGlaube, Recht, Sitten, traten die Völker zusam-men, und es mochte ein Nationalreich emporblü-hen *).

Alles zerrissen und verwirrten die Araber, welche,von dem Propheten Mohammed entzündet, in weni-ger als achtzig Jahren das Gesetz eines neuen Glau-bens und die Herrschaft eines Fürsten der Gläubigenbis Indien und Spanien trugen. Nachdem der GothenKönig umgekommen, als Tarikh's und Musa's un-widerstehliche Schaaren das Land überschwemmten,als Ruhm und Eigenthum und Frepheit, alles, wasMenschcn'lieb ist und heilig, weil und breit unterging ,flohen, gedrängt, die Frcyesten und Edelsten, überBardulien hinaus, in der Cantabern und AsturenGebirg, jenseit dem nichts ist als das unermeßlicheMeer . Hier, der Könige Enkel, Don Pelayo, undHerzog Peter von Cantabrien; auf Penna Horadadadieser, jener in des Berges Auscna vielfasscnden Höh-len ; mit ihrem edlen Bergvolk die ersten, die bewie-sen, daß, wer nich^ sich selbst verläßt, nicht verzwei-feln darf am Glück. Als dem königlichen Hof der

Seit Löwcgild 585. den letzten alemannischen Ködnig in geistlichen Stand versetzte.