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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 2 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 2/3
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301
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dritte Sammlung.

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fdjroibc. llttb hieraus idft ftd) jugletch erfldren,warum bcm geliebten ©egenftanbe eine ©legie ambefien gefalle. ©S ijt nemlid) fchffleichelhnft für if>n,3ßir?ungcn betrieben jtt feben, babon er ganj aUlein bie llrfacbe ift. einbere Sefcr, beren Eigenliebenid)t gut in$ Spiel gebraut trirb, werben vicl=leicht gar barüber aufgebracht, wenigficnS beb ScTcnSüberbrüfig, weil bcr*3Jerjtanb bei ber ßrforfebungber Urfad)e unb ihrer SJcrbinbung mit ben SBirfun»gen gar nichts ju fdjaffen f>nt. *)

Sie meiften Siebter fcfjetncn ben 23egriff berElegie alljufebr eingefcbrdnf't ju haben. **) tÜianfonnte fte überhaupt erfldren, als bie finnlicbnollfommene SSefcbrcibung unfrer oerrmifebten Gf m p f i n b u n g e n. 3i>a$ ft'e mit an»betn ©ebiebten gemein bat, ift baS finnlicb »Pcllfam»mene: ber ©egenffanb nur, ben fte bearbeitet, utt«

*) bllleü biefed badjte icb auch bei ber SJlab. .Rtop=ftoef btntevlaffcnen @ c l) ritten: unb

bemotnigeacbtet träumte tdi fte fo angenehm burdb,meil überall bad ©etcanb bed Jtufserorbentlicben unbSmpfinhuttgdDoUcn mid) aufnterifam maebte; id)las fie, nid)t wie ein fsüngling an ber SBraut»fammet ber SBerliebten laufdjt, fonbern wie einSrember, ber als grettnb in bas £aud eines @!je=paared geführt wirb, bad et aud ^odjadjtung jufeben wünfdjte. S03ie Perfdjieben ift bad ©enfmat,bad ein Ätopftoc? unb ein ©ottfebeb feiner ©aitinaufriebfet.

**) ©o wie man auch ben SSegriff bei: Sbe, wie icbglaube, immer äu febt einfd;rün!t.

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