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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 2 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 2/3
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3oq gragmente 511c beutfche« Sitcratur.

3.

SJoti 9tad;al;mung bei- 2afeinifcf>en Elegien. *)

( tffc eine eigne ©adje mit ben (Sfegien. Sftanfanu nicht immev ohne llnoecfd)dmtheit fobern , bajjtad s f)ublifum ftd) foll .Silagen »orroinfeln [affen.Hub trenn ed uoilenbd Klagen eines SScrliebten finb f SBic fiat cd immev gefdtienen, bafj bie 2Iufracv6sfamf'eit, bie ftcfj bie alten Sid)ter burd) if>ce rer*liebten (Slegicn erroovben haben, mehr butd) nnfte??ciigia-, alS buvd) betreiben innere övraft bevnorge=bvad)t torrben. SfRan i|l gleichfam nach ben 2 fnef»beten eines fofcf>en Sftanned begierig, unb mill Bottfeinen befonbern 2fngelegen()eiten Nachricht ^jaben.Sfiatt betradjtet feine (Slegien als einen {deinen 9 Io=man, barin bie ©eliebte erft fprobe, bann erroeicht,bann eiferfud)tig unb ungetreu toitb; unb bev Un=terfd)icb jtpifdjen biefem Övoman unb ben anbevnSKomanen ift ber, bafj in ben festem bie Urfache bie=fer (Srfolge uoeitlduffig, in ber Berliebten (Slegie abernur bie Söitfrtngen, bie fie auf bad Gkmuth bed Ber=liebten Sid)terd heroovgebracht haben, erzählet n>er=ben. Sie Äunfi bed Sichterd befieht nun barin,ba|j er biefe Süirfungen ruhrenb unb angenehm be=

+ ) £>iefe ganje ftbbanbtung, ein fcfjä^bareS Fragmentju einer fPoetif, bie noch ju ben unbekannten 2an =bern gehört, ift aud ben Eiteraturbriefen Sh* i3.p. 69 83» S31od bie fleinen Anmerkungen gehö-ren mir.