iG6 Fragmente jut beutfefjen Siteratur.
£nfc in if cf)en, bnü fafi mehr, als alle »origen©ptad)en, »om @enie bet unfrigen abgebet, unb igrfo tauge tjinbertid) getvefert, »on igm gat fie ammetfien unter biefen ju befotgen.
Säger febreibt Sei »je jmar rein Seutfd);aber aueg nai» forniegt Seutfd) ? — 3d) f)abe (einSoJiloquium: quo consilio genitus sit homo?tn feinem fegbnen ffatein mit SJergnugen gelefen;(ob c3 ad)f fRomifd) ift, bann feiner in unfrei - 3eit,fonbern bloß ein Stornier beurtbeilen.) VXber hatteein (Homer bieö Soliioquiuni gefdjtieben, unbtpein=je eg überfegt: mcire aisbann btr ftarfe unb uacg=
fctftcflicge ’i'ortrag erfcljieiten , bei in 0palbingöSS e i t i m m u n g b e S !)Ji e n f c f) e n fpriegt i Süennid) feine Ueberfegungen aus oem iateinifdien fenne,unb ein Qicfutjl »on ber Eigenheit unfrei 0pra=ege bube: fo glaube id) biee fd)merlicg.
Sec Seutfcge fPetiobe ift gemeiniglich bic Älippeberer, bie ihre Senfart nad) bem Üatein gebtlbet;„beim hier finb bie ©enie’ö beiber Sprachen fehl„oerfd)ieben. 3m Seutfcgen ift ein ©tpl fegen pe=„riobifeg, menn aud) bie (öinbemorter ber Lateiner„niegt fo genau ba$mifd;en geftellot, unb bie 2fbfage„fo gefettet an einanber gebdnget finb. Sie (Homer„muffen bieg megen ber Äurje ihrer Sporte tgun,„wenn fie nicht in ben abgefegnittenen @tpl »etfal=„ten rocllten. 3m Seutfcgen aber, roeldjer Unter*„fd)teb ! ÜBenn mit bie gerieben nid)t fcgleppen
„motten, muffen mir fie mandnna! trennen •' unb„menn mit nid)t ganj jurucfbleibcn reoilen, muffen„mir unfrer Sprache Sulfe geben *)." So fcglep=
+ ) Sit. SBr. SEI). i 3 . p. 120.