Druckschrift 
Zur schönen Literatur und Kunst Theil 2 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 2/3
Entstehung
Seite
16
Einzelbild herunterladen
 

i6 gragntcnfe jut beutfchcn Siterafur.

cS fich fetbfl bet SSeurt^eiftmg untergeben fol(: foijf ber SJfjttelroeg bie gewöhnliche Straße: man b e=trnebtet bie 8B e r f e ber 2fnbern, um burchfte nufäumuittcrn. Unb bieS ijf bie britte unb ub=lichffe 2lrt, ju ber ein gutes ffuge $u feiert unb juverglcidjen, 2(efm(ichfeit unb Unterfchieb ju bemetfen,unb ein guter SSerjfanb gehört, ratlnn ju fonnen.

Sch will aifo bie Seutfchen 9?achahmungen mitihren Stiginalen dergleichen> ihren Sßerth gegeneinanber abwagen, unb fragen: warum flpoll ben25eutfchen noch immer fagen fann, was er bortburchS Srafel ben Jfegiacrn fugte: vy.etg hiyise$

ÜTS T(>lTOl , XTS TSTafTS», Sd) fplfefl bin JWat

nicht ein SSertrauter beS 2f p 0 11 0 ; allein ^ornerfuhrt ben flchilt bort rebenb ein:SBofjlan! laßtunS einen SBahrfager ober jPriejfer, ober SEraum»beutet fragen : warum jPhobnS ffpoUo auf unS fofchr jfirne ? benn wahrlich auch ber 2raum fommtdom 3'upitcr!" Äalch«$ fagte bie 3Bahrheit,unb fanb folglich ben SSiberfprucf), auf ben et fiel)gefaßt machte. 2fgamemnon h>?f i(m einenSBahrfager beS UnglücfS; aber ßugenprophet getrautefich felbjf flgamemnon nicht ju fagen. *)

) Stiabe 3 , 1 . SB. 61». ec.