Erste Sammlung.
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schcn Perioden neuerer Bücher, die sich jede Inver-sion erlauben, weil sie die Gesetze der alten Römerin ihrem vortrefflichen Perioden nicht k-nnen, dernichts unbestimmt läßt, und doch sür das Äuge undOhr zugleich schreibt.
„Nach dieser Vorschrift müssen wir die Sprache„der Schriftsteller ausbilden; denn dem Sprechenden„Helsen Gebenden und der Ton der Stimme den„wahren Verstand bestimmen, dahingegen alles dies„im Buche wegfällt.)" Jetzt setze ich folgende wah-re Beobachtung Samuel Johnsons dazu: „Es„gicbt Werte, deren Sinn allzuftin ist, als daß man„ihn mit Worren sollte fassen, und in cine Um-schreibung bringen könmn. Das sind diejenigen„Worte, weiche die Sprachlehrer partiuulu-; ox^le-„tivus, oder ausfüllende Wörter nennen. In tod-„ten Sprachen übersieht man sie als leere Töne;„als Töne, die zu anders nichts dienen, als einen„Vers auszuiullcn, oder einen Perioden wohlklingen-der zu machen. Aber in lebenden Sprachen wird„man bald inne, daß dergleichen Wörter mehr, als„ausfüllcnde Wörter sind, daß sie Kraft und Leben„haben, ob man gleich ihren Nachdruck mit andern„Worten nicht ausdruckcn kann." Dies wird jedembei dem Lesen jHomers unzahligemal beifallen;Füllwörter, wo alle leben und je öfter, desto kräf-tiger wiedcrkommen. Ich mache mich auf eine Men-ge Einwürfe gefaßt, die man '.meinem Gefühl einerin Bücher lebenden Sprache machen wird. Ich ant-worte aber: urtheile nicht aus der Grammatik, son-
dern lies, als ob du hörest.
„Durch was für Künste haben es die Franzo-
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