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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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Fragmente zur deutschen Literatur.

wissen Anzahl von Ideen, die in Verbindung ste-hen, annchnien wolle. Hier ist das Hauptge^etz;man lasse sie in der Ordnung folgen, die der Faß-lichkeit des Gedanken und dem jedesmaligen Zweckdes Redenden gemäß ist. Nun kann der Zweck desRedenden in tausend Fallen nur einerlei seyn; alsowird eS eine gewisse allgemeine Construktionsord-nung geben; hundertmal aber giebt es einenbcsondcrn Zweck des Redners, und dann ist dieje-nige Sprache die beste, welche raumig genug ge-schürzt ist, um ihre Ordnung nach diesem Zweckwenden zu können. Ein geringes Nachdenken über-zeugt uns, daß wir in unfern jetzigen Sprachen ei-ne Menge besonderer Zwecke gar nicht durch dieWortfügung anzuzcigcn vermögend sind, sondern sienur aus dem Zusammenhangs »»lerer Gedankenmüssen erreichen lassen. Unvollkommenheit derSpra-che!" Ueber diesen philosophischen Artikel kanndas Fragment ein Commcntar seyn, das unürn Nach-kheil nach Rer Griechischen und Lateinischen, aberVortheil vor der Französischen Sprache zeigt.

Man muß die Worte so ordnen, daß sie beialler möglichen Kürze keine doppelte Beziehung derAbhängigkeit leiden: Diese Zweideutigkeit ist am er-sten in Sprachen zu besorgen, die wenige Lasuo z.E. den Nominativ und Accusativ gleich haben;die nach dem vorigen zweiten Fall mit Zuschie-bung kleiner Wörter flektircn, und bei denen dieConsiruktionsordnung wenig bestimmt ist. Die er-ste Unvollkommenheit äußert sich bei der Französi-schen; die zweite bei dem schleppenden Perioden derDeutschen, und die dritte bei den elenden Lateins-