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Erste Sammlung.
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wird sich auch der Accente nicht schämen, weil ersie vor allen am wenigsten braucht. Sollte un-sere Sprache sterben: Himmel! wie schlecht wür-de man sie aus Büchern lernen; um sic auszubildenstelle man sie sich todt vor; man nutze die Provin-zialismen, um sie zu bestimmen. Man mache siebestimmt, wie eine tobte, und fr u c h tb a r, wieeine lebendige seyn kann.
„Bei der Verbindung der Begriffe kommt es„hauptsächlich an: 1) ob man sie durch bloße Ab-änderung des Ausdrucks für eine jede Idee; oder„H durch Zwischcnsetzung kleiner Worte, oder 3 ) durch„die bloße Stellung der Ideen anzeigen wolle. Denn„diese drei Falle sind, glaube ich, blos möglich."Der erste Fall ist der einfachste, und bei dem An-fänge jeder Sprache der geradeste gewesen; er ist da-her noch bei den heutigen Sprachen von antikem Ka-rakter sehr sichtbar; gut für Dichter, aber unphilo-sophisch. Der mittelste ist am üblichsten, bei derDeutschen Sprache sehr gebräuchlich; und für dieSprache des gemeinen Lebens bequem. Aber weildiese zwischcngeschobene kleine Worte nicht Accentgenug haben, und doch nicht wie die wenigen Wör-terchen der alten Griechen, auch nicht ganz ohne Ac-cent sind; so entstehet daraus die Unbestimmtheit derProsodie, die uistern neuen Sprachen so lästig fallt.— Der dritte Fall ist der philvsophischvollkommene;und wenn Leibnizens allgemeine Sp racheja möglich wäre; so wäre es eine Algebra, wodie Verbindung der Zdcen sehr von ihrer Stellungab henge.
„2) Was für Gesetze man zur Folge einer ge-Herders Werke z. schön. Lir.u. Kunst. I. N ^c^n-nce.