184 Fragmente zur deutschen Literatur.
Einfall bcdauren, uns keine Jdiotism en zu taffen.Der Philosoph, der in dieser philosophischen Gram-matik säße, ist wie ein ungelenkiger Alter, der mun-tern Knaben das Springen verbeut, weil er selbstnicht mitspringen kann.
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Von der andern Seite hat man, um unsereSprache auszubilden, so häufig die Uebersetzungenangepriesen, den Uebcrsetzern so manchen Rath, derleicht zu geben, und schwer anzuwenden ist, so man-chen Liebes- und Gnadenschlag gegeben, und wieder-um so ricle Aufmunterungen vorgchalten, daß ich überalles so oft Gesagte, nichts noch einmal sagen will.
Der Ucbersetzer soll Wörter, Redartcn und Ver-bindun en, er soll seiner Muttersprache vortrcsfilcheGedanken nach dem Muster einer vollkommenernSprache anpassen. „So machte Apoll, eaß Achilles„Rüstung Hektorn so gerecht war, als ob sie auf„s.ruen Leib verfertiget worden. Ohne Versuche,„die mit dieser Absicht verknüpft sind, kann keine„rohe Sprache vollkommen, kann kein Pcvsaiste in„derselben vollkommen werden.
„Zu eignen Versuchen über die Bildung der„Sprache haben nur die öffentlichen Redner Anmun-„tcrung genug, und die größte Zahl dieser Versuche„ist vergeblich; aber man thue cs durch Versuche„nach einer bessern Sprache. Diese stellt uns schon„viele Begriffe deutlich dar, dazu wir Worte suchen