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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
Entstehung
Seite
177
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Bände von ihnen er auf einmal tragen kann: sie an-dern nichts, weil sie blos mit vielen Worten sagen,was B. mit wenigen sagt. Und wenn ich ihn auchauf B. eigenen lebendigen Vorrrag verwiese; der,wie er selbst sagt, dies Skelet mit Fleisch und Adernzu bekleiden wüßte?' Noch wird, nichts geändert,denn hier soll man erst einen vollen Körper zerglie-dern, damit man hintendrein ein Skelet bekomme.Wolfs und B. Vortrag, ist der beste, nach demsie dachten, und jeder Philosoph denken will aberauch der, in welchem man denken lernt? die Hrd-rrung der Natur unserer Seele? die Sprache derphilosophischen Erziehung?

a3.

Ich bin nicht außer meinem Pfade: ich babtzzeigen wollen, daß eine Sprache, wie sie die höchsteDichtkunst, und die strengste Philosophie fodert,zwcen Endpunkte seyn, und mitten inne Platz zu al-len Gattungen bleibe, die ich unter den Namen einerbehaglichen, bequemen Sprache setze. Sowie Schönheit und Vollkommenheit nichteinerlei ist: so ist auch die schönste und vollkommen-ste Sprache nicht zu einer Zeit möglich; die mittlereGröße ist unstreitig der beste Platz, weil man vonda aus auf beide Seiten auslenken kann.

Nun soll eine Sprache gebildet werden: wozu?Entweder zur mehr dichterischen Sprache, da-

HerLers Werke z, schsn.Lit. «.Kunst. l. ' M F>a§m-nke.