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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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freie Gang mehr anzurathen, als zu unserer Znc derphilosophischen Anarchie, da man nicht über eini-ge Wahrheiten nicht über Beweise kaum selbstüber die Methode der Weltw.isbcit einig geworden.Was ist bei dieser Verwirrung das beste? daß mansich jeden seinen Gang, seinen Gesichtspunkt, seineeinzelne Materien, und einzelne Seiten wählen lasse.Vielleicht, daß er von seinem Standort weiter siebt;vielleicht, daß er, welches noch besser ist, bemerke,woher sei» Vorgänger oder Nachbar habe falsch sebcnmüssen: vielleicht, daß er in der Sprache nachfeiner Art cs finde:wie diesem Wort eine fal-sche Idee anhing, und wie viel falsches sic unver-merkt in den Verfolg der Rechnung brachte? Wiejene Wortverbindung ein ungültiges Glied demBeweise unterschob? und jene Verwirrung feinerUnterschiede Jrctkümcr zwischen Wahrheiten ver-nickelte?" Man kann sich zu diesem Geschäftenicht Spielraum genug nehmen: weil man immer zugeneigt ist den Wahrheiten großer Männer, ihrer Me-thode und Sprache nachzuhangcn: man hütet sich zusehr vor Irrthümern , um ganz auf seine Kosten den-ken zu wollen. Lieber wolle man doch.das letzte: man.irre auf seine Art: so lauft das Zirkclrad der Jrr-thümer umher, und man lernt durch Fallen um soeher gehen. Eben weil man nicht so häufig aufneueund nützliche Art fehlet: eben weil man langen Zeit-raum durch nichts khat, als sich an einigen regel-mäßig gespannten Luftscilln herab und herauf zuschwingen: eben weil man viel zu jung und frühan System und Gipfel des Baues dachte eben

deswegen hat man verjährte Zrrthümer, und immerstreitige Wahrheiten.