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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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171
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Erste Sammlung. r?r

de an, die aber, wenn sie alles thun, was sie sol-len, nichts zeigen müssen: als daß eine behagli-che Sprache nicht die beste und einzige für diePhilosophie sondern die bequemste für uns scy.

Wir sind Menschen, ehe wir Weltwciscn wer-den: wir haben also schon Denkart und Sprache,ehe wir uns der Philosophie nähern, und beide müs-sen also zum Grunde liegen, die Sprache des Ver-standes der Vernunft, die Denkart des Lebens derSpekulation. Und wie viel liegt damit zum Grun-de? Muttersprache, dcr ganze Umfang vonBegriffen, die wir mit der Muttermilch einsogcn«Muttersprache, die ganze Welt von Kenntnissen, dienicht gelehrte Kenntnisse sind Muttersprache, dasFeld, auf welchem alle Schriften des guten Verstan-des hervor wuchsen was ist sie also für eine Men-ge von Ideen! Ein Berg, gegen welchen die kleineAnzahl philosophischer Abstraktionen, ein künstlichaufgeworfener Maulwurfshügel einige Tropfenabgezogenes Geistes gegen das Weltmeer! der Welt-weise hat also in seiner Untersuchung unendlich me h rData, wenn er.sich dieser freien Sprache überlas-set: er spreche noch immer unbestimmt, wenn cr nurvielseitig spricht: cr spaziere frei, in desto meh-reren Gegenden wird er bekannt, an desto mchrernOrten kann er Früchte suchen, hie und da Mineneröffnen hie und da die Wünschelruthe versuchen.Er kommt zeitig genug auf seine Landstraße, wenner nur viel auf sie mitbringt und wie viel laßtsich aus dem Gebiete der Erfahrungen, der Sprachedes Lebens und dcr Vcrnunftahnlichen Kräfte mit-bringen! Das Land der Kunst ist wie dürrer Sand