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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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170 Fragmente zur deutschen Literatur,

streuen und dies will ja eben der Weltweise, deralles der Wahrheit aufopfern muß, der nur nachdem Namen eines tiefen Forschers geizet, der nichtsals eine Philosophie sucht, die in allen Worten rich-tig , genau, erwiesen, einen Schatz von vollkomme-nst Begriffen enthält, und eben diese Vollkommen-heit ist statt Schönheit. Ich setze hinzu, daß es blosvon der Unvollkommenheit der Erkcnntniß, der Spra-che, und der erkennenden Kräfte hcrrühre, wenn dienackte Wahrheit sich mit schönen Feigenblättern um-hüllen muß, um den Augen der Menschen zu er-scheinen: in der Nacktheit allein erscheint ihre gan-ze Schönheit.

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Nun aber vor den Augen der Menschen! Sinddiese schwach: so kann sie sich immer cinhüllen, we-nigstens nach und nach zeigen, und eigene Gestal-ten wählen, ohne daß man daraus schließen dürfte:so ist sie an sich. Alles bekommt also eine andereWendung, wenn ich die Philosophie subjcctiv betrach-te : wie gelangen wir zu ibr? wie weit haben wirsie? wie läßt sie sich in Sprachen, wo wir sie letzthaben, vortragen? hier kann cs wirklich seyn, daßes sich auf diesem schmalen Pfade abgezirkter Wortezur Wahrheit kaum und schwerlich kommen ließe,man gehe ihn als Untersuche«: oder Schüler. Ja werdie Wahrheit schon hatte, oder nur sie ohne minderFehltritte suchen, und ohne minder Beschwerden ler-nen könnte! Ich bringe einige wuthmaßliche Grün-