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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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165
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Erste Sammlung.

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als loben. Denn blos durch diese harte und festeAndeutung der Begriffe kann die Wcltweisbeit zumsichern Umriß ihrer Gestalt gelangen, und dieser un-gekünstelte, viereckigte Borkrag, der aus nichts alsWahrheit geht, ist besser als aller Styl, der sich inSchönhcitslini.n krümmet und windet, mit Farbenspielt, und in V.rzierungen von fremder Natur aus-schweist. In dieser Absicht danke ichs ihm, daßer den Ucberfluß entfernet, in geraden Linien zuseinem Punkt geht, ohne schön abzuwcichcn, daß erin ein jedes Wort Verstand legt, und wo der Sinnwieder kommt, auch den Ausdruck wieder kommenlaßt. Ich danke es ihm, daß er eintönig, hart undwiederholend ist, wo crs scyn muß, dem Reichthumentsagt, wenn er Unordnung anrichret, der 'Schön-heit, wenn sie der Vollkommenheit gegen über stehet,der Grazie, wenn sie Seiten schön übcrfchleyert, dieich nackt sehen mußte. Wußte er denn nicht Syno-nvme, um abzuwechseln? Viel bis auf synonymi-sche Allegorien; aber, damit sie Nicht verwirren, soopfert er sie dem Gefängniß auf, und klamm.rt siebintcr das Hauptwort ein. Oder wiederholet er sich,um sich auszudehncn? Wer ist kürzer als er, wenners sevn kann; und wer wiederholet sich wieder inganzen Paragraphen so monotonisch, als der Lcyer-mann des Horaz, wo crs der Drdnung und Deut-lichkeit wegen thun muß. .Oder harte er nicht Blu-men , um seine dürre Schreibart zu bestreuen? lesetseine Acsthctik, seine Vorreden, seine Abhandlungen,wo er sich gleichsam sich selbst überlassen kann: hierduftet aus seiner dürren freilich unter der Philoso-phie vertrockneten Schreibart eine Menge Blumen,die er einzuwebcn wußte aber dies ganze Füll-