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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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Frömmle zur deutschen Literatur.

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Daber halte ich auch in strengen Beweis» vondcm bcinabc Pbilosophircn nichts, du man, um,wie man sagt, nicht durch cin ewiges Einerlei zuermüdrn, Worte Vorspielen laßt, wie ein Farbenkla-vier. Einem Auge, das sich an heften will, istdiese Vorspiegelung so unangenehm, wie eine Au-genblende: eben cin Einerlen, eben das Wiederkom-mcn des Einen, was ich für Dasselbe strkcnne,will cs; starr soll eben sein Blick darauf liegen, umes gleichsam durch und durch sehen zu wollen.Für ein flatterhaftes Auge ist freilich cin schönesWortspiel willkommener: für Damen, und die Phi-losopben, die Weiberschürhen statt Philosophischer Man-tel tragen, sind solche fontencllische Spaziergängeangenehmer, da man sich an nichts minder, als anWorte bindet. Allein hat man sein Ziel unvcrrückcvor Augen: was sucht man anders, als den kürze-sten Weg? Wortschmuck, schone Abwechselung undZerstreuung, sind goldene Aepfcl d.r Atalanta, dieuns im Laufe hindern. Und warum lassen unsereSchönschreiber nach der Mode eben dies suuum vv-lukils fallen? Wozu es Hippomenes fallenließ, damit sie mit ihren lahmen Füssen zurecht kom-men mögen.

Doch ich falle selbst in den Fcbler, den ich tad-le, und nehme kurz ein Beispiel. Die Schriften des-Philosophen Ba umgarten, und insonderheit seineMetaphysik, als Lehrgebäude in Migniatnrbetrachtet nicht betrachtet, für wen sie geschriebensind nicht betrachtet, wie fern sie wahr, vollstän-dig, vollkommen sind betrachtet blos an sich, undin der Natur des Vortrages: kann ich ibre genaueKürze und einförmige Wiederholungen nichts anders,