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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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Erste Sammlung.

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und Schreibart nach einem alten Original gebil-det. Ueber das erste weiß Ged des üichts, als dreiSchulklassen des Styls anzuqeben; und das Ziel derzweiten Frage, und der Lorbeerkranz an demselbenist also ganz außer, oder über seinen Gesichtskreis.Sein Buch hatte ein prächtiger Borbof, und eineEinleitung in die Geschichte der Griechischen Prosewerden können: jetzt ists ein kleines enges Neben-

zimmer, wo man die Schreibart des Tenophonund Plato, wie in einer dunklen Kammer, Flick-weise siehet.

Um von der wahren Sprache der Philosophiewürdig zu reden, muß man es Ansangs vergessen:ob eine Sprache in der Welt es so weit gebracht?ob einige oder ein Schriftsteller sich derselben genä-hert? ob außer ihm noch ein Schriftsteller in derWelt sey? ja aus eine Zeitlang vergessen: ob einesolche Sprache Menschen möglich, faßlich und vor-thcilhaft wäre? Ueber alles dies trinke ich aus demFluß Lethe, und nun sind auch alle die kleinenEinwürfe vergessen, die man meiner philosophischenSprache gemacht hat. Ich denke mir eine solche ansich, und

Dichterisch ist diese doch gewiß nicht: sie giebtihrer innern Würde und Beschaffenheit nach alleAnsprüche auf poetische Sprachschonbeiten aus. Wohl-klang der Wörter, Wechsel der Splben, rühren-

Herders Werke z. schön. Lit. u. Kunst. I. L