i53 Fragmente zur deutschen Literatur.
Umstande, Zwecke und Hülfsmittel zusammen trafen,thcilte sich die Kunst der Schreibart in Gattungen,und jede Gattungen in Schulen: jede Schule konnteMeisterstücke, und jede Gattung neue Manieren ge-ben. Allein für mich liegt dies alles seitwärts ab,da ich blas aus der Naiur der Sprache habe be-merken wollen, wie die Prose entstanden, und wiesie ihre schönste Natu? erreichet, da sie in her Mittezwischen Dichterey und rhetorischer Kunst, zwischender Ungebundenheit des Poeten, und den -Fesseln desPhilosophen schwebte, und in dem edelsten VerstandsWeisheit und Sprache des Volks war, wie es vor-mals die Poesie gewesen. Und kann ich dies Zeit-alter, das in dem Lauf, den die Prost genommen,wie der Edelstein in einem Ringe ist, kann ich eSgenug anpretsen, zu studircn, ihm nachzuahmcn?
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Weil ich einmal über dem Geschäfte bin, michselbst erklären zu müssen: so lasse man mich einBuch nennen, das über dies Zeitalter der Griechi-schen Prost beinahe ein Evmmentar hätte werdenkönnen, hätte der Verfasser es nach meinem Eigen-sinn ausgeführet: cs ist das bekannte Werk einesSchottländers *) über die Schreibart Lenophons,
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