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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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rö2 Fragmente zur deutschen Literatur.

in sie mehr Kunst und Manieren brachten, und nuretwa nach ihrem Zeitalter sie modistcirten. So konn-ten jetzt also vortreffliche Dichter leben: die dichteri-sche alte Sprache immer ihren Weg fortgchen, pa-rallel mit der Prost; allein Prost allein wars,die da lebte.

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Den großen Unterschied, den der Zeitpunkt einerwerdenden Prost macht, an wem konnte er bessergezeigt werden, als an Herodvc, dem Vater derGeschichte und dem Homer der Prosaisten. In mehrals einer Absicht steigt bei ihm der Dichter zum Ge-schichtschreiber herunter, und der Geschichtschreiberbei aller seiner Simplicitat zum Dichter berauf;daß, so schwer cs mir würde, im Homer Granz-sieine zu setzen, wo das Gerücht von Geschichte derepischen Erdichtung Platz mache: so schwer warenim Hcrodot die Farben zu trennen, die in seinemBilde der Geschichtschreiber und der Sänger alterSagen und eigner Reisen zusammen fließen läßt.Der ganze Bau seiner Geschichte hat die Einfalt d«sDichters erreicht: alles schlingt sich in Episoden zu-sammen , die Thcilweise aus einander fallen; und soaus einander fallt auch der ganze Bau seiner Schreib-art, die noch nichts vom Numerus des Jsokratesweiß. Wie viel würde also dazu gehören, ihn, wiees seyn soll, in unsere Sprache zu verpflanzen,und nach seiner ungebundenen Einfalt unsere weit-schweifige, zu gefesselte Schreibart zu zerstücken,