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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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i34 Fragmente zur deutschen Literatur.

diese ganze natürliche Metempsychosis der Sprachenüberall verfehlt, und nicht genug aus ihrem Landeju eine andere Zeit zurück zu gehen wissen, um vonentfernten Altern und abaelcbtcn Sprachen zu urthci-len. Allein alles dies gehöret nicht zu meinem Buch:hier kann ich doch nicht, wie ich selbst weiß, dieseganze Wahrheit in ihrem völligen Lichte zeigen,mit aller Aehnlichkeit zusammen halten und gegendie Einwürfe retten, die man uns unserer Zeit macht. Lieber wollen wir, statt zu streiten, das Gesag-te auf unsere Zeit anwenden.

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Wo steht unsere Deutsche Sprache? Ueberall istzu unserer Zeit die Prosc die Sprache der Schrift-steller , und die Poesie eine Kunst, welche die Spra-che verschönert, lim zu gefallen. Gegen die altenund gegen die wilden Sprachen zu rechnen, sind dieMundarten Europcns mehr für die Ueberlegung, alsfür die Sinne und die Einbildungskraft.

Die Prose ist uns die einzig natürliche Sprache,und das seit undenklichen Zeiten gewesen und unserePoesie ist, sic sei was sie wolle, doch nicht singen-de Natur , wie sie cs nahe an ihrem Ursprüngewar, und sc»n mußte. So wenig singende Na-tur, daß wir kaum in dies piwusche Zeitalter, übereine so ungeheure Kluft herüber setzen, kaum dassel-be begreifen und recht fühlen können. Eben die Bc-fremdung, mit welcher man meine Hypothese aufgc-