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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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rZo Fragmente zur deutschen Literatur.

lich, daß Veränderungen und Beugungen ein Zusatzspaterer Zeiten gewesen. Noch jetzt bestehen die Spra-chen der Huronen, Jroquoisen und andererursprünglichen NaUoncn meistens aus Verdis, undauch selbst in der un-'rigen zeiget der lebendigeLaut, der in den Verdis tönet, daß sic der ältesteThcil der Sprache sind: so wie jedes Thun und Lei-den, jede Handlung und Bewegung, die in Verdisgemacht wird, mehr Eindruck macht, als das thati-ge oder leidende Wesen selbst, das die Nomina auS-drücken.

Mit der Zeit mußten natürlicher Weise in dieältesten Sprachen Synonymen und Pleonasmen kom-men. Die Welt von Gegenständen, die um sie war,war der Inhalt ihrer Sprache und wo war derPhilosoph, der was er sah, in Elasten geordnet, undden Uebcrfluß weggeschwemmet hätte. Reue Sachen,neue Gegen- Zu- und Umstände gaben neue Na-men und so ward sie nur gar zu reich. Sinn-lich wurden sinnliche Gegenstände bezeichnet undvon wie vielen Seiten, aus wie manchem Gesichts-punkte lasten sie sich bezeichnen: so ward die Spra-che voll toller und ungezahmrer Wortumkehrungen,voll Unregelmäßigkeit und Eigensinn. Bilder wurdenso viel möglich, als Bilder eingetragen: und so ent-stand ein Vorrath von Metaphern, von Idiotismen,von sinnlichen Namen. Rauhe Starke in Leiden-schaften und Handlungen, in Tugenden und Lasternwar das Gepränge des Zeitalters nothwendiq auchder Sprache; die bei jedem Volk unter tausend zu-fälligen Umstanden so gut und so schlecht war, als