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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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Erste Sammlung.

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laßt van selbst nach, und wird sich aus jenem dasScharfe deS Klanges verlieren. Von den ersten Zei-ten eines Volks giebt es so wenig Andenken , alsvon unfern unmündigen Jahren: die Erinnerung, anunser letztes Knabenalter, da wir Zucht annahmen,ist die Morqenrothe in unseren Gedächtnis: so auchdie ersten Nachrichten aus dem Zeitalter der Spra-che, da sie jugendliche Zucht anzunehmen begann.Diese Verspätung wird unfern zu hoch angegebenenTon von selbst herunter stimmen.

Die ältesten Sprachen haben eine Art von sinn-licher Gestaltung, so wie noch die Sprachen derVolker beweisen, die in ihrem Jugendaltec der Bil-dung leben: Clima und Zone kommt hier noch nichtin Betrachtung; denn sowohl die heißen Mor-genländer, als die wilden Amerikaner bestätigen,was ich sage. Alles erinnert uns an den Morgender Welt, da eine Nation sich ihre Sprache nachZunge, Ohr und Auge bildete: und für Ohr undAuge sprach.

So wie cs die älteste Schrift ist, seine Gegen-stände in Bildern zu mahlen: so mahlte auch dieerste Sprache: Dinge, die durch Bewegung indie Sinne sielen, dem Ohre: Dinge, die durch dasAnschauen begreiflich wurden, dem Auge. Vonihr kann man also sagen, was Plutarch vomDelphischen Apollo sagte:

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Die ältesten Sprachen hatten vielen lebendenAusdruck, wie es die Reste alter und ursprüngli-cher Sprachen, doch jede nach ihrem Lande bezeugen.