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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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Erste Sammlung.

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Der Anfang derselben war in einer einfältigen Ge-stalt , als Werkzeug des Gebrauchs halben: wie die-ser war, wurde jenes eingerichtet. Vis auf Eigen-sinn, Unwissenheit, Jrrthümcr und Dürftigkeit mußalso die älteste Sprache ein Spiegel der Nation unddes Zeitalters scyn: man untersuche die Natur desletzte rn, so hat man die Natur des crstern, derSprache in ihrer Kindheit.

Dhne nun einen Rousseau sehen Zustandder Natur romanhaft zu erdichten, oder das Bildeines werdenden Volks zu übertreiben: muß ichdoch immer auf die Stimmen des gesummten Alter-thums merken, daß der erste Zustand eines Volksein Stand der Dürftigkeit und Stärke gewesen.Wer diese tausend Stimmen nicht in den Hallendes Altcrthums selbst gehöret: der höre die Echo der- -selben in Goquets nützlichem Werke, der die Stel-len hierüber gesammlet hat: er gehe unter die Wil-den in allen Rcisebeschccibunqcn und lerne ihre Weise:so wird er nicht mehr zweifeln, daß ein BrittischerBeobachter Recht habe:in der Kindheit der Staa-ten sind die Menschen unwissend, unentschlossen,beherrscht von der Furcht und von ihrem Gefährten,,,dem Aberglauben. Jeder neue Gegenstand findetsie unvorbereitet: sie starren gleich Kindern, die dieersten Ideen des Lichts empfangen."

Ich habe nicht Lust meine Vergleichung zwi-schen Kindern und diesen Thicrmenschcn auszumah-len : man muß alle Nachrichten der Alten ablaugncn,und sich ganz und gar nicht aus seinem jetzigen Zu-stande einer gebildeten Natur, eines gesitteten, be-quemen und üppigen Lebens heraus zu setzen wissen,