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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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Erste Samm lung.

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Gestaltung selbst wird darüber vergessen! So auchbei der Sprache: wer kann sie bemerken, che sie ist?wie sie wird? Da und vollkommen da muß sie seyn,ehe sie auch nur bemerkbar wird, und der Forscherwill das erste wissen!

Die meisten Dinge in der Welt werden durchein Ohngefahr, und nicht durch abgezweckte Versu-che hervor- weiter herauf- und herunter gebracht:und wo will ich nun mit meinen Vermuthungcnhin, in einem Zauberlande des Zufalls, wo nichtsnach Grundsätzen geschieht, wo alles auf das sprö-deste sich den Gesetzen der Willkühr und des Zweck-mäßigen entziehet: wo alles, das Meiste und Kost-barste, dem Gott des Ungefährs in die Hände fallt.Hätten wir eine Geschichte der menschlichen Erfin-dungen: wie würden wir Erzeugungen finden, dienach der Kosmogonie des Epikurs, durch ein Zu-sammentreffen der Atomen entstanden! Reihen vonUrsachen wirkten zusammen, gegen und nach einan-der: Rad griff in Rad: eine Triebfeder gegen dieandere: ohne Plan und Regel drängte eins das an-dere: feurig und schnell veränderten sich die Würfe:das Ungefähr hatte seine schlechten Loose fast er-schöpft, che bessere sielen. Nun entwerfe mannach einer philosophischen Heuristik Plane: wieeine Sache hätte entstehen können? hätte entstehensollen? man wird mit allen Grundsätzen n xrioriein Thor! Nicht, wie die Sprache entstehen sollte?entstehen konnte? sondern entstanden ist? dasist die Frage!