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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
Entstehung
Seite
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Erste Sammlung.

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man weiß, woher sic entstand? und wenigstens wirdmancher, den dieser Weg so Helle dünkt, behutsamergehen lernen.

Der sicherste Weg zu Kenntnissen über die Kind-heit der Sprache, wären historische Nachrichten; al-lein daß diese Nachrichten möglich, daß sie sichersind, daß sie bis auf uns reichendazu wird selbsteine der schwersten und spatesten Erfindungen erfo-dcrt: die Kunst Ich will nicht sagen, die Kunstzu denken: sonst käme ich in das Labyrinth: wieweit hat die Kunst zu denken, die Kunst zu sprechen,und diese jene gebildet und ausgcbildet? Ich blei-be also blos bei der Kunst zu schreiben: zu schrei-ben, was man will: ewig zu schreiben. Und wieviel später ist diese Erfindung, als die Kunst zusprechen, und zu sprechen was man will? Undwie viel Revolutionen hatte die Sprache überlebt,ehe man so weit kam ? und ehe man an eine schrift-liche Nachricht dachte? Und wie viel Jahrhundertegilt diese letzte Kunst, so wie sie da war, Nichts?Selbst die Tradition, damals die einzige Bewahrerinhistorischer Nachrichten hatte sich langst heißer ge-schrien, sich mit Lügen und Fabeln vermischt, cheman die Uebcrblcibsel ihrer Sage schriftlich aufnahm.Sie konnte, wie die Echo, nur immer eine andereEcho wecken, ihr einen schwachen verkürzten undhalben Laut übergeben: dieser kürzte, verdunkelte,und schwächte sich immer mehr: er verstummte bei-nahe, und war unvernehmlich, bis er endlich einmenschliches Lhr fand, das wenig oder nichts ausihm buchstabircn konnte. Die griechische Sprachehatte im Homer schon ihren höchsten Gipfel errei-chet, che die Kunst Bücher zu schreiben erhört war;

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