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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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114
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, >g Fragmente zur deutschen Literatur.

Ursprung eines Phänomenen aller Schatz von Er-läuterung, durch welche die Erklärung desselben ge-netisch wird. Woher sind so viel Verwirrungen ent-standen, als weil man den sparen: Zustand einer Sache,einer Sprache, einer Kunst, für den ersten nahm, undden Ursprung vergaß? Woher so viel Zrrthümer,als weil ein einiger Zustand, in dem man allesbetrachtete, nichts anders als einseitige Bemer-kungen, gcthcilce und unvollständige Urthcile gebenmußte? Woher so viel Zwist, als weil jeder diesefeine Begriffe und Regeln, so einseitig sic waren,für die einzigen ansahe, sie zu Lieblingsgedankenmachte, nach ihnen alles entschied, und außcrihnen alles für Nichts, für Abweichung erklärte?Woher endlich so viel Selbstverwirrung, daß manaus einer Sache, die nicht immer dieselbe blieb,immer verändert erschien, endlich nichts zu machenwußte woher alles, als weil man den erstenPunkt nicht hatte, von dem sich das Gewebe derVerwirrung entspann, den Anfang nicht hatte,von dem sich nachher der ganze Knäuel so leicht ab-wickeln laßt, und den Ursprung nicht wußte,auf welchem die ganze Geschichte und Erklärung,wie auf ciner Grundveste ruhet.

Nun tappen wir freilich in einem dunkeln Ge-filde, wenn wir der fernher tönenden Stimme nach-schlcichen: wie entstand dies? und bei wenigen Ent-stehungen ist um uns so viel Nacht, als bei de^Frage: wie entstand die Sprache? Die Ursachen,die diese Dunkelheit weben, lassen sich leichter zeigen,als verjagen. Ich versuche sie anzuzcigcn : denn viel-leicht laßt sich eher eine Wolke zertcciben, wenn