Erste Sammlung. r 2A
Mein erster Augenpunkt war: wie ist sie als Spra-che der Natur vor aller künstlichen Bearbeitung, inihrer Kindheit? Wie muß sie sey», da du erstenDichter, die Sänger der Natur, in ihr sangen?Wie wird sie sich ohngefähr mit den Sitten einesVolks zur bürgerlichen Sprache herunter bilden?Und wie, wenn sie den ersten natürlichen ProsaistenRaum giebt? In Poesien und Pcose verfolgte ichsie also nur bis an die Gränzcn der Kunst, und daich sie unmöglich durch alle Schulen und Elasten derGelehrsamkeit begleiten konnte: sprang ich mir ci-ncmmal zur höchsten Stuffe: wie, wenn sic einephilosophische Sprache im schärfsten angestrengtenTone wäre, wie denn? — Dies war die Seele mei-nes philosophischen Sprachenromans, und zum Kör-per ward die Vergleichung mit den Z>it- und Le-bensaltern der Menschen: eine Parallele, die mirnatürlich, wahr, richtig und fruchtbar vorkam; jaaber immer nichts als Vergleichung blieb. Nunüberließ ichs dem Leser, der gelesen hatte und den-ken könnte, dies Fragment von Sprachkunde sichselbst aus Geschichte, Sprachen und Wahrscheinlich-keit zu beweisen. Einige haben dies nicht gethan;andere mich gar auf unbescheidene Art gemißhandelt,über das, was sie nicht verstanden, und so mußich an das verdrießliche Geschäfte: mich selbst zuerklären.
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Zum voraus aber ein.Wort zum Labial aufsdig-sen. dunkeln.Weg nahe an, den Ursprung einer Spra-