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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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Schulen und Akademien leben dürfen", oder nichtwie auf Schulen und Akademien schreiben. Nur werdedieser Ton der Welt allgemeiner: er mißrathe nichtauch bessern Schriftstellern oft: er werde herrschend inallen Schriften der Bildung, die ich hier von Ge-lehrsamkeit unterscheide. Wird er dies: so ist diePolhöhe zu elastischen Schriften bestimmt.,

Nun fange man an 'die Hauptgattungen des Vor-trages , vom gesellschaftlichen Dialog an bis zur tief-sinnigen Philosophie in diesen Ton zu stimmen. Be-kommt man in jeder nur einige durch diese wenigeSchaustücke ist man reicher, als durch jene Mengeglatter Scheioemünzen , wo überall Kupfer durchblickt,bie leicht durch die Finger schlüpfen, und sich leichtvergeben lassen. So sind unsere lesbaren Schriststeller die kein Nationalschatz sind.

Wollen sie dieses scpn, jso müssen sie zuerst indie Goldgruben der Sprache herab steigen, und auchGesetz und Regel übertreten können. Ist also nochunsere Sprache in der Zeit der Bildung, da sie aussich selbst vieles zurück nehmen, aus andern vielesannehmen kann: so ist sie noch in der Zeit der

Versuche, der Bearbeitung. Muster undewige Muster erwarten, (in den meisten Gattun-gen der Prosc,) vielleicht eine spatere Zeit» Lassetuns also nur i di v ti sti sc h e Schriftsteller,e i g en t h ü m l i c h für unser Volk, für Mate-rie und Sprache seyn: ob wir klassisch sind,

mag die Nachwelt ausmachen!