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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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Fragmente zur deutschen Literatur.

aufs genaueste angemessen, so geschriebenhatten, daß sich nichts anders, nichts bessersagen laßt? Wo sind solche Schriftsteller in jederGattung der Schreibart? Antworte dochstatt meiner ein allzeitfertiger Kunstrichter, der blosaus seiner Grammatik und Redekunst mit leichterZunge antworten kann, und über alle diese Bedenk-lichkeiten hinweg ist.

Sey klassisch, wer da wolle! ich werde keinemKranze aussetzen, noch rauben: das erste muß dieNation, das andere mögen Wortgrübler thun. Ichkann nichts, als sie wünschen, ihnen in die Handarbeiten, und sie kenntlich anwenden. Wollen wirclaßischc Schriftsteller haben: so müssen

Akademien und Schulen nicht der einzige Sitzder Musen, und der Parnaß des Apollo sevn; dennwas ist dem Charakter eines Schriftstellersder Nati on fremder, als wenn er mit dem Pu-tz ikum , wie mit Schülern, vom Katheder herunterspricht? nirgends sein Auditorium, und seine Werk-statte vergißt? und sich alsdenn neben einen cheno-phon, Tacitus, Hume und Montesquieudränget? Professor- und Paragrapbenslil ist hiernicht das einzige Hinderniß: ein weit größeres ist,den lehrenden Ton auch im Lehren zu vermeiden, Le-sern ihre Gesichtspunkte abzulauren, bilde» und nichtunterrichten. Und Gottlob! daß wir schon so halbauf dem Wege sind: schon so weit, daß die lateinisehe Sprache nicht mehr für die Sprache Apollo'sgilt: soweit, daß unsere barbarische Mutterspracheuns schon anfängt, die liebste zu werden: so weit,daß die Schriftsteller der Bildung nicht allein aus