Erste Sammlung.
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«n mich: „Uebcrsetzungen der Alten, wenn sie sind,,,wie sie seyn sollen, kennen un ere claffischcn Schrift-„steller werden: " Ich zucke cie Schultern: kaum!denn bei d>m vortrefstichsten Anpafscn fremder Re-densarten an meine Muttersprache, trete ich vielleichtihrem eigenen Genie zu nahe: wenigstens wird mirdies nur immer die zweite Sache, und so schreibeich nicht völlig aus, sondern höchstens nach der-selben, oder derselben nicht zuwider: ist dies abergenug?
Für meinen Eigensinn nicht! denn der — (nunnehme ich alle Zweifel zusammen) der wägt ein Buchnach dem Innern seiner Schreibart, und sokommen die Herrn Gottsched und Basedowgleich neben an, die vielleicht nicht einmal nach demAeufsern die Probe aushielten. Er will zum klassi-schen Schriftsteller, einen Autor für die N a-tion; und nun werden manche unserer akademischenHerren beiseit zu treten belieben. Er unterscheidetGattungen d er S c h re i b art, deren jede ihre ei-gene Gcsichtszügc hat; ein Mcnschengesicht kann jaaber nicht für alle gelten, und ein Buch in einer Artd>r Diktion, nicht für alle andere ein Muster seyn.Ec fodcrt endlich, daß Rassische Schriften dieSchatze ihrer Sprache aufochalten sollen : und so müs-sen dieselbe durchaus idiotistisch geschrieben seyn, soviel möglich, als wenn keine andere Sprache in derWelt wäre. Nun sind auch die AbbcischenUebersetzungen fortgeschlichen, und ich stehe allein.
Wo sind unsere vielen Schriftsteller, die nachihrer Materie, und nach dem I n n ern ihresVortrages für die Nation, aus den Tie-fen ihrer Sprache, ihrer Art des Inhalts