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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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lvo Fragmente zur deutschen Literatur.

sich diesen Namen anmaßen könnte. Eden weil ichin diesem Wert mrhr finde, als den Kern desselben,aus Grammatik und Schuloratorie heraus zu klau-ben, eben deswegen bin ich damit so eigensinnig undsparsam. Uebcrall höre ich clafsisch nennen: was istdenn elastisch? Elastisch für wen ? Elastisch in wel-cher Materie? Himmel! kann man denn alle dieseFragen übergehen? Und übergeht man sie nicht,wo wird man mit den meisten canonisirtcn Schrift-stellern bleiben?

Man bringt mir z. E. Gottscheds wohlweiseDicht- und Redekunst ein elastisches Buch ?Das glaube ein anderer, als ich; ehe ich sie dafür,und für Sibyllinfcye Bücher bezahle: lieber ins

Feuer! Man bringt mir Mosheims Akademi-sche Lehrbücher Elastische Schriften? fürwen denn? zu claffinchcn Schriften träume ich mirdoch ein anderes Publikum, als akademische Lehr-linge! Und in Lehrbüchern den einzigen Elas fi-schen Schatz der DuB'chen Nation finden zu wol-len , ein ganzes Publikum zu Schulknaben zu ma-chen hier füble ich Schaamröthe auf meinenWangen aufgeben! Man fakrt fort*):Mos-heims Geschichte des Servetus Elaf-sisch!" ich bin noch verlegen! Nun ja denn endlich,wenn man will, classisch; aber doch nicht fürjede Gattung der Schreibart? höchstens in einereingeschränkten Gattung derselben, der Historie -und noch enger in nicht nuhr als einer Gattung deshistorischen Styls; weiter nicht!Jetzt tritt Abbt **)

') si Briefe über den jetzigen Zustand der sch.^ W.

Breslau, 1/55.

**) Lit. Br. LH. iZ. pag. g8. u. s. w.