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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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98
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g3 Fragmente zur deutschen Literatur.

achtungen verstehn, brauchen, ergänzen kannst: duhast sie erfunden!

Gedacht:) wie cs scheint, über Schriften, dieibm ein Aergerniß oder eine Augenweide gewesenund über Vorfälle, dazu er allein den Schlüssel be-halt. ,Weil er aber die Spinnengewebe der Systemehat: so ist jeder Gedanke eine unaufgcfadclte Perle;jeder Gedanke ist in ein Wort eingekleidet, ohnewelches er ihn nicht denken und sagen konnte.

Angenehme Worte gesucht und gefunden:) SeineAnnehmlichkeiten sind keine Folgen von gelerntenRegeln: seine Fehler sind so gar, bis auf die Ein-kleidungen, Anspielungen und Licht und Schatten,bei ihm regelmäßige Fehler. Erfindung und Zeich-nung sind Früchte der Denk - und Sehart, und eineZuizqe kann stammten, wenn die Seele gewisse Ideennicht zu verknüpfen und auszudrücken weiß. B a-rocci mahlte grünes Fleisch: und Guercino eintrauriges Eolorit: von den Schriften dieses Verfas-sers gilt es also vermuthlich, was Plinius vomMahler Euthykrates sagt: anstero nraluit gy-nsrs, huurrr irmurräo xlscsrs.

Seine Nahruni von ferne gebracht:) oft woherund wo es niemand vermutbet: und dachte. Wo derehrwürdige Satyr, Swift, leichtfertige Träumerund fromme Seleniten fand, im Monde; da findetein anderer Ritter und Riesen:

Ich hieb viel tausend Feinde nieder,

In allen Nesseln, die ich fand,

Da lagen den die kleinen Leichen, u. s. w.

s, Gedichts von Kar sch in»

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