g3 Fragmente zur deutschen Literatur.
achtungen verstehn, brauchen, ergänzen kannst: duhast sie erfunden!
Gedacht:) wie cs scheint, über Schriften, dieibm ein Aergerniß oder eine Augenweide gewesen —und über Vorfälle, dazu er allein den Schlüssel be-halt. ,Weil er aber die Spinnengewebe der Systemehat: so ist jeder Gedanke eine unaufgcfadclte Perle;jeder Gedanke ist in ein Wort eingekleidet, ohnewelches er ihn nicht denken und sagen konnte.
Angenehme Worte gesucht und gefunden:) SeineAnnehmlichkeiten sind keine Folgen von gelerntenRegeln: seine Fehler sind so gar, bis auf die Ein-kleidungen, Anspielungen und Licht und Schatten,bei ihm regelmäßige Fehler. Erfindung und Zeich-nung sind Früchte der Denk - und Sehart, und eineZuizqe kann stammten, wenn die Seele gewisse Ideennicht zu verknüpfen und auszudrücken weiß. — B a-rocci mahlte grünes Fleisch: und Guercino eintrauriges Eolorit: von den Schriften dieses Verfas-sers gilt es also vermuthlich, was Plinius vomMahler Euthykrates sagt: anstero nraluit gy-nsrs, huurrr irmurräo xlscsrs.
Seine Nahruni von ferne gebracht:) oft woherund wo es niemand vermutbet: und dachte. Wo derehrwürdige Satyr, Swift, leichtfertige Träumerund fromme Seleniten fand, im Monde; da findetein anderer Ritter und Riesen:
Ich hieb viel tausend Feinde nieder,
In allen Nesseln, die ich fand,
Da lagen den die kleinen Leichen, u. s. w.
s, Gedichts von Kar sch in»
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