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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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Erste Sammlung.

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Gelesen:) und allerdings, viel, weitlaustig undmit Geschmack gelesen (mrilta et irinltuin. legit;)allein die Balsamdüfte vom ätherischen Tisch der eil-ten, mit einigen Vapeurs der Gallier und dem Bro-kern der Vrirtischen Laune vermischt, sind um ihn zueiner Wolke geworden. Seine Belesenheit ist alsounleserlich zusammen geflossen, wie eine Schrift, aufunzusammenhängend Papier geschrieben; und wennfreilich eine kleine nähere Anzeige der Spruchstclle,worüber ec commentirt, vieles cnträthseln, aber auchvcrrathen würde; so bin ich, der ich selbst unter diestummen Leser seiner Schriften gehöre-, nicht imStande, hier Errathungen für Gesichtspunkte ange-bcn zu können.

Beobachtet:) Seine Bemerkungen vereinigen eineganze Aussicht in einen Gesichtspunkt: hier stehe

aber ein Leser, der diesen Punkt treffe, oft aus einemWortspiel hafte, der sein Auge, der seine Laune zuBeobachtungen hat sonst sicht er verzogene Stel-lungen, und Schimmel statt eines mikroscopisehenWäldchens. Leser, der du diese hingeworfene Beob-

daß dieser mein Freund, den ich in drei Länderngleichsam nur begegnet habe, weder mein Apollo,noch mein verderbender Apollyvn sey, daß ichweder zu seiner Schule gehöre, noch meine Schrif-ten verfasset um seinen Geschmack auszubreiien:wie alles dies blos der genannte Kritikus so son-nenklar sieht, dasiser das Gebiet dieser Schulevon Schleswig bis nach Riga zu ziehen weiß,und Schriftsteller zusammen bringt, die sich bloSin einem Kopf, wie der scinigc ist, zusammenfinden können.

Herders Werke z. schön. Lit. u. Kunst. !. G