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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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96 Fragmente zur deutschen Literatur.

daß man einige der besten Deutschen Preten nichtsonderlich im prosaischen Styl loben will; wie ich diesbei dreien insonderheit bemerkt zu haben glaube, de-nen es nicht gleich gut gelingt, Briefe und Lieder,Fabeln und Abhandlungen zu schreiben.

9. Darf ich unsere Schriftsteller mit einem Autorbeschließen, der nach dem ersten Urthcil der Literatur-briefe mit Winkel m an n eine Achnlichkcit hatte,und nach dem letzten Richterspruche seine Antipodegeworden: der erst ein Hciligthum unserer Zeit

(«i'oe- 9 v,z/«) war, und nachher zum Zeichen des Schre-ckens wurde: es ist der Verfasser der

Sokratifcben Denkwürdigkeiten: wer ihnnicht als Gestirn betrachten will, sehe ihn als Me-teor an; ein Phänomenen bleibt er immer, im Ei-genthümlichcn unserer Sprache.

Der Kern seiner Schriften enthalt viele Saamen-korner von großen Wahrheiten, neuen Beobachtungenund einer merkwürdigen Belesenheit: die Schaalederselben ist ein mühsam geflochtenes Gewerbe vonKcrnausdrücken, Anspielungen und Wortblumcn.Der Philvlog hat, damit ich mich seines eigenen Zeug-nisses bediene, und seine -Manier gleichsam nach sei-ner Manier schildere *),

Gcle-

*) Kreuzzüge, p. 21g. Ein Recensent von blödenAugen, und leichter Zunge hat dies nicht einse-hen, und also Dinge in die Welt schreiben kön-nen, die er allein die Ehre haben wird, zu wis-sen, zu sagen, und zu glauben. Dem gesunder»Publikum wird meine Versicherung genug seyn,

daß