Erste Sammlung.
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lieben, ist lächerlich. Der Weise sehe seinen Gegen-stand so Helle als Moses; zeige ihn im rechten Ge-sichtspunkte, leite die Ideen 'natürlich fort, habedie Erläuterungen, und die Sprache in seiner Ge-walt: so wird eine simple Abhandlung daraus wer-den, ohne Trockenheit und fremden Sckmuck; siewird ihren ganzen Zweck erreichen, einem Leser, derWahrheit sucht und liebt, ohne Zwang und Um-wege, ein Geleitsmann zu sepn— wozu? nicht zulernen, sondern selbst zu denken. So sind die Ab-handlungen im zweiten Lheile der philosopbischenSchriften; einige Literatucbricfe, die eigene Betrach-tungen liefern, vielleicht von eben dem Verfasser,und — die Lessingschen Abhandlungen.
7. Lessing — leider! daß ich von ihm eineinziges ausgearbcitetcs prosaisches Werk anführenkann, da doch das Publikum langst eine neue ver-änderte Ausgabe seiner Schriften erwartet hat, die,in Betracht seiner Talente in Witz und Phantasie,in Betracht seines Scharfsinns im Zergliedern, undseines glücklichen Ausdrucks, die Worte zur Aufschriftverdienen wird: „so viel that er: Nachwelt! schließe„daraus, was er thun konnte!"
8. Wir haben noch einige niedliche Abhandlungenin der Literatur, die letzten Jahre her erhalten,unter denen ich die Möscrschen Schriftgcn: Har-lekin, oder vom Groteske-Komischen, seinenBrief an den Savopi schen Vikar u.s.w. nen-ne. Und überhaupt laßt sich an einem kleinen Kl 0 p-stockischen Stücke des Nordischen Aufsehersu. s. w. mehr lesen, als an dicken Banden im ge-läufigen Styl ersäuft — Es ist übrigens zu beklagen,