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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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Erste Sa mm tung.

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er schreibt, und in unserer Zeit ein seltenes Musterist. Gesunden Menschenverstand in den Kanzelvortragzu bringen, der das Mittel zwischen gelehrter Weis-heit und unverständlicher Wortkramcrei halte, derden Jüdischen und gelehrten Griechischen Ton miteinerlei Vorsicht vermeide, der die Kanzel erniedrige,aber weder zum Mosaischen Stuhl eines Rabbi, nochzu einem philosophischen Eatheder zu dem Redners-orte eines Freundes, eines Vertrauten, eines Sce-lensorgers dies sei der Charakter Deutscher Pre-digten. Welch ein Unterschied, wenn ich Spal-ding mit einem ebenfalls denkenden, gelehrten,und beredten Theologen vergleiche; es ist kein ande-rer, als Acken. Wenn ich die Predigten dieses Man-nes, als erbauliche Abhandlungen ansehe: so verbin-den sie philosophische Genauigkeit, Deutschen Nach-druck, und Griechische Schönheiten mit einander biszu den kleinsten Theilen: zu lesen sind sie vielleichtPredigten, die die meisten Franzosen an Gründlich-keit, die Engländer an keinen Verzierungen, undseine Landsleute an nachdrücklicher Kürze in dieserArt von Schriften hinter sich lassen. Darüber wun-dere ich mich also nicht, daß sie wider ihr Verdienstunbekannt geblieben; denn sie sind ja keine Postillen,und keine blendenden Sermons; aber das bedaureich, daß dieser Deutsche Chrysostom theils schon inihnen oft ein heiliges Dunkel wölbet, dem System,dem Gesichtspunkte und dem Vortrage nach; theilssich nachher so hat verirren können, um vom Ur-sprung der Opfer auf mystische Art zu schreiben:Irakert se tsctus nesiula. iVIirabile clictu!

6. Sokrates führte die Weltweisheit unterdie Menschen; hier ist der philosophische Schriststekr