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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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Erste Sammlung.

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ii.

1. Winkelmann, der Ruhm'der Deutschenselbst unter dem Römischen Himmel, den die Musedes Altcrthums und der Geschichte, die unsterblicheClio, hat lassen gebohren werden, um die Kunstder Alten zu erklären. Ich führe es nicht an, wieec die besten Blüthen jeder Antiken Schönheit inseine Seele gesammlet: wie er hier unter Sch'.isten,dort unter Denkmälern Auge und Geist gebildet: wieer seine Werke, so wie Raphael seine Gemälde, mitFeuer entwarf, und mit einem glücklichen Phlegmavollendete: wie er eine systematische Geschichte unterRuinen und Ueberbleibseln liefern konnte: sondernich muß mich hier blos auf die Schreibart einschrän-ken. So wie die Attischen Jünglinge an dem Altarder Pallas Aglau ros ihrem Vaterlande den Eidder Liebe schwuren: so hat die Muse auch auf seineSchriften geschrieben: dem Vaterlande geweidet.

Wenn ich mir zum Gebäude des Körpers die weiseEinfalt des Sokrates, des Lehrers der Grazie,denke, wenn ich diesem Körper das Gewand der Na-tur von Lenophon, und von dem andern SchülerSokrates, dem göttlichen Plato, die Flügelhoher Ideen gebe: so stehet ein Bild vor mir, alswenn es die Muse der Winkelmannischen Schriftenwäre. Einfältig im Vortrage: natürlich in der Aus-führung, und erhaben in den Schilderungen, sind

im Sryl als einen deutschen Lacitus ansehen,den man lesen, studiren, nicht nachahmenmuß, meine Worte von Spaldinss nicht aus denGränzen der Literatur reißen, und die Grundlagezu der Enrwerfung des Hamannischen Cha-rakters in seinen Kreuzzügen p. nag suchen.