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Fragmente zur deutschen Literatur.
Geschmack in der Schreibart wieder Mode, so wieer schon in sehr berühmten, und beliebten Büchernals schön und überschön angepriesen ist; — nun!so sind wir Gort sey Dank! in dem Jahrhundertezurück, da ein himmlischer Redner im Erbauungs-
„einnimmt. Es liegt wenig daran, ob die Ge-„setze, die er von der Kritik giebt, aus dem„Aristoteles und Horaz geschöpft sind, und dies„würde ich doch nicht allgemein zugeben; wenn„sie nur wahr und auf die Natur gegründet sind.„Dieses erleuchtete Genie, das unter dem ernst-haften didaktischen Tone eben so lehrreich ist,„als unter der Maske des Hudibras und,,M artin Skribbler, fodert u. s. w." Nun!das heißt eine magere Forderung, ein kritischesRegelchen, das der Verfasser eben so gut alsPope vorschreiben mag, gelehrt und m/t Geschmackvorbereiten! das heißt citiren! Eben als wennPope nicht so etwas fordern kann, wenn er auchNicht original, nicht ein königlicher Eroberer wäre!Eben als wenn wir um seine Regel zu wissen,zu glauben, es vorher wissen und glauben müssen;„er sei ein erleuchtetes Genie gewesen, unter„dem ernsthaftesten didaktischen Tone so lehrreich,„als unter der Maske des Hudibras und Skribb-„lers! Und eben als wenn man, um dies Regel-„chen anzuführen, sich vorher mit einer Bürger-„meistersmiene darauf eintaßen müßte, ob er aus„Horaz und Aristoteles geschöpft oder nicht!„Dürfte man dem Verfasser seine Worte nicht„umkehren, die er hinzu setzt: „wie viel Worte„und wie wenig, was sie enthalten!" zu Deutsch;wo guiä nemis!