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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
Entstehung
Seite
83
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Erste Sammlung.

über fast keine Gedanken sehen, und wenn man end-lich mit zwo geschäftigen Händen, Blumen undBlüthen aus dem Wege gescharret, erblickt manein mageres Skelett der bekanntesten Sätze. Ucber-dem bat der Autor bei seiner gezierten, kostbare»Schreibart weder das »olle Maas eines antiken Pe-rioden im Ohr, noch das einfältige Ideal der Grie-chen, über die er schreibt, vor Augen: denn schonsein erster Periode ist mit einem sechsfachen Unddurchschnürt, wozu noch ein Knote von Oder kommt:er ist mit feiner Reihe von Nebensätzen, von Halb-Synonymen, nichts mehr, als künstlich und wider-lich. Ja, wenn wir übcrdem den Verfasser zu ei-ner Kleinigkeit die Hand so weit ausholcn scherst,daß uns nicht für den Streich, sondern für sein Auf-rechthalten bange wird was können wir anders,alS diese mühsame Kostbarkeit beklagen? er willPope's Regel anfahren:man müsse die Alten mitdem Geist lesen, mit welchem sie geschrieben!"Eine Regel, die eben so gut und noch eher ausQuin tili an und andern anzuführen wäre, als ausPope, wenn nicht bei Gelegenheit des NamensPope, und eines erborgten Urtheils von ihm, vorherin fünfzehen Reihen sollte ein Geklingel voll Bele-senheit und Geschmack erregt werden *). Wird dieser

*) Vorrede zu den Versuchen aus der Litera-tur und Moral, S. 3 und st.Poung magdem Pope den Verdienst" (der Verdienst nrsr-oes, und das Verdienst niarltum sind wenigstensnach meiner Mundart unterschieden)Original zuseyn absprechen; hat er die Alten beraubt: soerobert er wenigstens als ein König, der sichdie Provinz huldigen laßt, die er mit GewalF 2