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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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Erste Sammlung,

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waren unsere e igen th ü m li c h st cn Dichter amglücklichsten: und wenn man seine Hand stark füh-let, um die besten Idiotismen derselben zu wagen:so wird das Ucbccgewicht gewiß auf diese Seite desEmsts fallen.

Und waren Idiotismen zu nichts gut: fo cröf-nen sie doch dem Spcachweisen die Schachten, umdas Genie feiner Sprache zu erkennen, es mit demGenie der Nation zusammen zu haltcn, und beideaus einander zu erklären. Mir fallt E. cin^),daß es sich sehr wohl aus der Zcic unserer Vorfah-ren erklären li.ße, warum wir die Sonne lind derMond; andere Nationen aber umgekehrt sagen; weilncmlich die Mythologie, die Zeitrechnung und Lebens-art der Volker andere Gesichtspunkte nahm, undandere Gestalten bildete *) **). So vermuthet M i-chaclis ***) aus der botanischen. Lebensart derMorgenländer, daß sie die Pflanzengeschlcchter ge-kannt, und sie deshalb also in den Artikeln derSprache unterschieden. So würde, wenn das Latci-

*) Zur Winkelmannischen Schrift von der Allego-rie, p. 3.

"s Ich finde aber, daß die deutsche Sprache vielenWörtern in späterer Zeit das Geschlecht verän-dert, vielen wider ihre Natur, wie z, E. derSonne, in die Sonne; vielen aber ihrer Na-tur gemäß, wie mir z. E. der Vlume, derLuft, der Rose, das Zeit, der Christenthumunnatürlich scheint. Siehe die Proben derSchwäbischen Poesie, 8. Vor berichtXL.Il.

***) Preisschrift äo UiuklnenLs cles lgntzues eto.