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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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Erste Sammlung.

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gäbe, als die süße Sprache des Grillo,, der unsüber Moschus und Bion divertirt. Manhat mich unrecht verstanden, wenn man in meinervorigen Ausgabe euren eckelhafttn Widerwillen findenwill, mit dem ich den Schweizern, als ob sie eineeigene Nation waren, verächtlich begegnete. EineNation sind sie nicht; aber eine Provinz, und wieich denke, kann ein Provinzialgcschmack verschiedenerSchriftsteller, welche Eingebohrne, und anderer, dienaturalisirte Nachahmer sind, ja gute und schlechteSeiten haben, und also in Gutem und Bösem ge-rügt werden, ohne der Nation schimpflich zu begeg-nen. So nabrhaft mir die Starke der Schweizerin ihrer Sprache und Kritik wird; so darf ich des-wegen nicht gleich ihre Dichterei im Innern undAeußern eben so begierig aufschluckcn.

Auch m der Sprache haben wir von Lut Hernnoch lange nicht so viel, gelernet, als wir lernenkönnten und sollten," so sagt ein Schriftsteller*),der bei leinen wenigen Prosaischen Aufsätzen selbstein Muster nachdrücklicher Prose geworden. Es istKlopstock, der erste Dichter unseres Volks, der,so wie Alexander Makedonien, die DeutscheSprache seiner Zeit nothwendig für sich zu enge fin-den mußte: der sich also in ihr eine Schöpfersmachtanmaßtc, diese zur Bewunderung ausübte, und zunoch größerer Bewunderung nicht übertrieb: ein Ge-nie , das auch in der Sprache eine neue Zeit an-fangt. So viel Galle seine Art des Ausdrucks beidieser und jener Heerde mag erregt haben: so sehrsie durch dummes Lob und dumme Nachäffung ent-

') Nord. Aufs. Th. i. St. 26.