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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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44. Fragmente zur deutschen Literatur.,

zer sind zu diesem rühmlichen Geschäfte die ersten^sie verstehen diese Wörter mehr als wir, weil sieden Kern der Deutschen Sprache mehr unter sich,erhalten haben. So wie überhaupt, in ihrem Landesich die alten Moden und Gebrauche langer erhalten,da sie durch die Alpen, und den Helvetischen Na-tionalstolz von den Fremden getrennct sind: so istihre Sprache, auch der alten Deutschen Einfalt treuergeblieben. Sie haben unstreitig manches über-trieben;. das Uebertriebene wird freilich durch denHarlekin am besten ausgedruckt; und ausgelacht hatman sic zur Gnüge; aber ihr Gutes ist noch zuwenig geprüft. Die Gottsched inner haben ihreMachtwörter so ziemlich in ihren Pasquillengcsammlet; jetzt ist die Hitze des Streits verflogen,nun sollte man nicht mehr lachen, sondern prüfen,und ihnen Nachfolgen., Innere Starke kann mander Bodmerischen und B r e i t sngeri sc henCritik überall nicht absprechen, und man muß denersten als einen Patriarchen anschen, der ungemeinviel dazu beitrug, aus Griechenland und Bri-tannien unfern Geschmack wieder zu starkem

Selbst einige schlechte Uebersetzungen und Nach-,bildungen gus dem Griechischen und Englischen, diein der Schwei; erschienen, werden durch die innereStarke ihrer Sprache noch manchmal leidlich, unddie bessern Uebersetzungen daher sind doppelt schätz-bar. Ich will, wenn ich Milton in seiner Sprachelese, noch immer lieber Bodmers als Zacha-rt a Uebersetzung neben an halten: immer lieberStei nbrüchels holprichte Sprache lesen, wenner uns mehr Griechische Stücke, nur etwas richtiger