Erste Sammlung.
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Unserer Sprache selbst hcrvorgewachsen sind, eineMonotonische Fülle, eine einfache Festigkeit nichtverkennen, die mein Ohr den Pomp wahrer Bar-dcngesänge höreü laßt.
Mehr als alle tobte Proportion der Buchstaben,und alle künstliche Struktur der Sylbenmaaße gebenkann: giebt uns der lebende Wohllaut, derin unserer Sprache liegt, und ihr das höchste Lobeiner ursprünglichen Sprache giebt. Alle Wurzelnderselben, sie mögen Verba, oder Nomina seyn,mahlen: sie lassen das Wesen und die Beschaffen-heit der Sache im Klange hören : sie sind ini leben-digen ANschaueN derselben gebildet. Man -laufe dieReihe dieser Klangworte durch: oder besser, Manempfinde den Wohllaut derselben in unfern Dichtern,die nicht schrieben- sondern sangen, unter welchenich Klopstock, Hagedorn, von Gersten-bcrg, und in seinen Eantaten auch Rammlern,besonders nenne: man gehe z. E. die UebersctzuNgdurch, die der letzte von Dryden's Ode auf dieMusik geliefert; alsdeNN erinnere MaN sich, wieweit Btockes und andere diesen lebendigen Wohl-klang haben übertreiben können: und Man wird,wie ich hoffe, nicht Mehr an der maleNdeN Musikzweifeln, die Man überall in den tiefsten Fundgru-ben der Sprache, in ihren einfachsten Formen fin-det, aus welchen sie in die Arssamniensetzungen über-geht. Seligkeit uüd Wollust fühlet das Ohr, wcNnes diesen Wohllaut seiner Sprache mit langen AüqeNtrinken kann, wenn es Macht und sanfte Schwäche,Süßigkeit und Würde, Langsamkeit und Schnelle,Geräusch und Stille, Bewegung und Anstand sich
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