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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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Erste Sammlung.

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clamation scyn. Lies eine hinkende Deutsche Mai-sche Ode; declamire sie gut: verbirg ihre Fehler:laß die Schönheiten des lebendigen Wohlkianges hö-ren; — cs ist nicht mehr Maische Ode, es ist eineSprache, in diese Verse zerstückt. Höre einen Red-ner in seinem Feuer brausen, oder zerschmelzen; duwirst einige Fußstapfen dieser Abschnitte in seinerDeclamation hören; höre einen Garrick in einemSelbstgespräche mit sich selbst kämpfen, fast unter-liegen und dennoch siegen; sein Affekt wird die Spra-che auflösen: er wird einen Takt halten, der dichan das Kunststück der Alten erinnern wird, ihrenAkteurs Noten und Ton mitzugeben. —

Wie wäre cs nun? wenn dies Sylbenmaaß inden Oden die Griechischen Verse, und in der Affckt-sprache die Poetische Prose etwas einschränkte?Wenn ein Dithycambendichter, ein Pindar, einBarde unter uns in diesem Fcicrkleide sich sehenließe? Wenn ein Deutscher Shakespcar — oder we-nigstens, wenn man den Englischen Shakespear in dieserTracht bei uns einführte; den wir setzt, ohngeachtetder Uebersezung, noch so wenig kennen: wenn Ebertden Poetischen Perioden Poung's mit allem sei-nem Kolorit in dies Sylbenmaaß übertrüge —Der Kunstrichter schreibt vor: Genies, ihr müßtdie Regeln durch euer Exempel gültig machen.

6 .

Der Sprung ist nur klein von einem Sylben-maaße, das sich selbst seine Töne herzählt, zu einemandern, das sich dieselbe herzählen sollte. Man