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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
Entstehung
Seite
43
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Erste Sammlung.

Verweht ihn nicht!

Veracht ihn, Leyer, wer sie nicht ehrt,

Und stammt' er auch aus altem Heldenstamme,Veracht ihn!

S?e habe"n uns der hundertköpsigen -Herrschsuchtentrissen

Und einen König gegeben.

Man setze dies fort; Spondaen, Trochäen undJamben wird jeder antreffen; Daktylen nur inParticipien und wenig andern Wörtern; und zu denübrigen vielsylbigen Tritten, sind unsere cinsylbigeWörter wirklich zu unbestimmt, und Prosaisch: ichglaube also auch in den unserer Sprache natürlichenSylbenmaaßen einen steifen und festen Trittzu hören, ohne zu gauckeln, und zu springen.

4 .

Doch genug von diesen grammatischen Schwürig-keiten, die einem Genie immer verdrießlich seyn müs-sen: um vielleicht einige solche verdrießliche Genieszu versöhnen, setze ich folgende Anmerkung dazu, vonder ich wünsche, angewandt zu werden.

Das Klopstockische angeführte Sylbcnmaaß solldazu Gelegenheit geben. Bei dem ersten Anblick so-gleich schien es mir sehr ähnlich zu seyn mit dem Nu-merus der Hebräer, so viel wir von ihm wissen,und mit dem Sylbenmaaß der Barden. Ich sähe, daßes Klopstock, einem Meister in der Deutschen Sprache,