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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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Erste Sammlung.

lymetrischen Numerus bequemen könnte. Jene, undunsere halten beide, Extreme, nur beide entfernensich von der Mitte.

Zu volltönig;) da die Sprache der Griechenhochtönend war, und ausser langen und kurzenauch hohe und niedrige Accente hatte; einen Un-terschied, den wir entbehren. Aber für Hexameternicht entbehren können, denn bei unscrm niedrigenvollen Accent erhöhet man sich wenig zum Dakty-lus, ohne einsylbige Wörter als Flickwörter in derRhythmik nöthig zu haben. Wie kann die Spracheaber Polymetrisch seyn, die eigentlich nur zu Jam-ben und Trochäen eine Höhe und Tiefe hat; die sichselten in Spondaen erhalten kann, weil sie diesenicht mit den kurzen Sylben zu compensiren weiß.

Zu zerstückt in ihren Formen;) Dies zei-gen die vielen einsylbigen Wörter, und unsere ganzeFlexion. Unsere ganze Periode bekommt also, dadie meisten dieser Wörter lang sind, was steifes,oder Prosaisches. Woher aber sind diese Einsylbig-ten lang? Weil unsere volltönige Sprache, die diehöheren Accente entbehrt, sie durch mehrere er-setzen muß: so fallen theils die Griechischen «i-oa« imDeutschen fort, die den Ton auf die vorhergehendeSylbe schoben; theils fallen die Lateinischen ansipi'iss weg, die den Ton, der nach einem hohen folg-te, ungewiß lassen konnten. Unsere Sprache magin der Wendung des Perioden noch so biegsam seyn;ihre Bestandthcile kann sie doch nicht andern, undselbst unsere Väter im Poetischen Zeitalter ähnlicherSprachen, die Skaldrcr, sie haben nie auf Grie-chische Axt Polymctrisch gesungen; und weit weniger