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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
Entstehung
Seite
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Erste Sammlung.

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ker verschlingen die Aspiration der Kehle durch denstarken Gebrauch der Zunge, Lippen und des Gau-mens, und da sie die Lateinischen Lander über-schwemmten: so fanden sie das H unaussprechlich.Es verlor sich also aus der Jtalianischen und mei-stens auch aus der Französischen Sprache, in wel-cher das Wort Hauch selbst nach allen Elementenein Fremdling ist. Unserer Deutschen Sprache, alseiner Originalmundart blieb es, und mildert alsorecht sehr ihre Barbarei der Eonsonanten, so wieKinder, die sprechen lernen, sich die schweren Vokaleerleichtern, daß sie dieselbe sorthauchen* **).

Alten hatten sich so in das H verliebt, daß siees gerne sprachen, selbst wo sie es nicht schreibendurften, und auch nicht schrieben. Uns Neu-ern ist so wenig an diesem musikalischen Buchsta-ben gelegen, daß wir ihn im Schreiben so gernwegwerfen, da wo wir ihn doch nothwendig, undinsonderheit bei cinsylbigen Wörtern sehrunterscheidend sprechen müssen. Die Ortographiedes Denso und vieler andern ist mir also un-ausstehlich: die bewonen, Lon, Svn, schrei-ben: bald wird man also auch geen (statt gehen),aben statt haben, und An statt Hahn schreiben.Schade für unsere Sprache, wenn man zweiMenschenalter nach uns so spricht, als diese Spra-chenverderber schreiben.

**) Noch eins, wenn es an diesen Ort gehörte. Wennunsere Sprache so stark an Consonanten und Dop-pellautern ist: so wird sie damit ungleich mehre-rer Wortformen fähig, als andere weichere Spra-chen: wie Lambert einige dieser Bortheile be-rechnet. Allein,' wie gesagt, thut dieser Vor-