Erste Sammlung.
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wenn man sich zur Grammatik hcrablafsen wollte. —Möchte nur die Dorische offene Fülle, welcher wiruns in einer hohen Deklamation entfernet nähern,auch in das Innere unserer Sprache so, viel Einflußhaben, als sie bei den Griechen desto vollere Blüthenin die Schriftsteller ihres Dialekts einwcbte. Möchteauch bei uns in dem männlichen Ton der Ode, instarken Monologen des Trauerspiels, und in denvollen Chören des Gesanges; oder auch nur in nach-drucksvollen Lehrgedichten, und in einer gesetztenedlen Prose> die Sprache Zu hören seyn, die imPindar und Theokrit, in den Dorischen und Aeoli-schen Schriftstellern
wie Kalliopens Tuba tönet»
So wollten wir gegen alle pfeifende TroglodytcN undviele schnatternde Ganse des Kapftoliums das lautsagen, was wir bisher noch sehr unter uns sagenmüssen: „ihr sprechet: meine Sprache schände mich;„sehet zu, daß ihr nicht die eurigc schändet!" wieeinst der königliche Scvthe Anacharsis sein Va-terland vcrtheidigte. — Hier ließe sich mit den ver-änderten Worten eines Dichters sagen:
Wenn du noch andere fürchtest, o Sohn LeUtons,Als die von Athen: so gehören dir Klo pflock,Haller nicht an: Gleim und alle nicht anDenen ums Grab Lorbeer einst weht»
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Wir zählen nur fünf Selbstlauter; allein zwi-schen ihnen sind nach der allmählich veränderten Be-wegung der Redewerkzeuge noch so viel Laute einzu-schieben, daß es gleichsam eine ganze Reihe von Wo-
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